Über mich

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wirtschaftspsychologin, M. Sc.
  • Diplom-Ökonomin / Medizin (FH)
  • Zertifizierter systemischer Coach und Veränderungsmanager
  • Von den Krankenkassen zertifizierte Kursleiterin für das Gesundheitsförderungsprogramm „Gelassen & sicher im Stress“
  • Langjährige Berufserfahrung im Gesundheitswesen
  • Kurzprofil zum Download (PDF)

Über mich

Werdegang

Geboren und aufgewachsen bin ich in Bonn (Jahrgang 1980), wo ich nach dem Schulabschluss auch eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten absolviert und einige Zeit in diesem Beruf gearbeitet habe.
Zum Studium zog es mich dann nach Köln, wo ich Medizin-Ökonomie mit dem Schwerpunkt Management von Gesundheitseinrichtungen studiert habe. Den ersten Job nach meinem Studium habe ich bei einer Behörde im Gesundheitswesen angetreten. Auch wenn ich in dieser Zeit rückblickend sehr viel gelernt habe, merkte ich relativ schnell, dass das Arbeiten in einer Behörde weder zu mir noch zu meinen Zielen, Werten und Vorstellungen passte. Mir fehlte die „Arbeit an der Front“, d. h. der direkte Kontakt zu Menschen, den ich aus meiner Ausbildung gewöhnt war. Also zog ich die Konsequenzen und entschied ich mich nach langer Überlegung für das absolute Kontrastprogramm und wechselte beruflich in die Psychiatrie, genauer gesagt in die Psychotraumatologie. Die Arbeit in der Klinik war zwar teilweise sehr herausfordernd, hat mir aber gleichzeitig sehr viel Spaß gemacht und mich erfüllt.
Der Wunsch, sich tiefer mit psychologischen Fragestellungen, wenn auch nicht in einem klinischen Kontext, zu befassen, wuchs stetig. Dies mündete in der Entscheidung, zusätzlich noch Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Personalentwicklung in Köln zu studieren. Hier habe ich verschiedene Forschungsprojekte zu den Themen Stress, psychische Gefährdungsbelastungen am Arbeitsplatz sowie zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern 50+ durchgeführt und konnte hervorragend an mein Wissen aus meinem Erststudium anknüpfen.
Während meines ersten Studiums war ich bereits jahrelang selbständig tätig und ich entschied mich, dies weiter auszubauen. Seit 2014 bin ich nun auch als Freiberuflerin für verschiedene Auftraggeber tätig und führe u. a. Potenzialanalysen für Schüler und Bewerbungstrainings durch. Ebenfalls parallel zu meinem Master in Wirtschaftspsychologie habe ich eine zertifizierte Ausbildung zum systemischen Coach und Veränderungsmanager am IneKo Institut der Universität zu Köln absolviert. Darüber hinaus habe ich eine Trainerausbildung am GKM Institut in Marburg bei Prof. Kaluza gemacht, um zusätzlich auch als von den Krankenkassen zertifizierte Kursleiterin Trainings im Rahmen der Gesundheitsförderung anbieten zu können. Mittlerweile bin ich beruflich angekommen und begleite als systemischer Coach, Trainerin und Dozentin Menschen dabei, neue Wege zu gehen und ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Meine Arbeitsweise:
Wertschätzend, lösungsorientiert und ohne Hokuspokus

Folgende Aspekte sind mir in meiner Arbeit als Coach besonders wichtig:

Respekt und Wertschätzung

Ich begegne jedem Klienten mit Respekt und Wertschätzung. Eine Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe, geprägt von gegenseitiger Akzeptanz, ist für mich eine Grundvoraussetzung für einen gelingenden Coachingprozess.

Der Coach als Prozessbegleiter

Als Coach biete ich dem Klienten individuelle Unterstützung auf der Prozessebene an. Dies bedeutet, dass ich keine konkreten Lösungsvorschläge unterbreite oder Ratschläge gebe, sondern den Coachee dazu anrege, Ziele zu hinterfragen, zu setzen und eigene Lösungswege zu entwickeln.

Der Klient als Experte für sich selbst

Der Coachee ist derjenige, der am meisten über sein Anliegen weiß. Ich bin mir dessen stets bewusst und betrachte deshalb jeden Klienten als Experten für sein Leben, sein Umfeld und seine Situation.


Vertrauensvoll & vertraulich

Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Diskretion und absolute Vertraulichkeit sind für mich deshalb selbstverständlich.


Wertfreiheit

(Vor-)Urteile und Bewertungen sind für eine positive Entwicklung kontraproduktiv. Als Coach verhalte ich mich meinen Klienten gegenüber neutral und wertfrei.

Authentizität

Ich begegne meinen Klienten nicht nur als Coach, sondern immer auch als Mensch.



Transparenz

Seriöses Coaching arbeitet mit transparenten Interventionen und erlaubt keine Manipulationen. Die von mir angewendeten Techniken und Methoden sollen von Ihnen verstanden und mit Ihnen zusammen durchgeführt werden.



Lösungsorientierung und Zielfokussierung

Auch wenn Problemanalysen wichtig sind, liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in einer ressourcenbasierten Lösungsorientierung. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre selbstgesetzten Ziele zu erreichen.



Wissenschaftlich fundiert und ohne Esoterik

Mein Studium der Wirtschaftspsychologie sowie meine zertifizierte Ausbildung am Ineko Institut der Universität zu Köln stellen das akademische Fundament meiner Arbeit dar. Ich arbeite mit wissenschaftlich anerkannten, bzw. langjährig erprobten Methoden und Techniken –fernab jeglicher Esoterik.



Supervision & Weiterbildung

Die regelmäßige Inanspruchnahme von Supervision sowie die Teilnahme an Weiterbildungen und kollegialer Fallberatung sind für mich selbstverständlich, da diese nicht nur die Qualität meiner Arbeit sichern, sondern auch meinem Bestreben, mich permanent weiterzuentwickeln, Rechnung tragen.



Die zwei Säulen meiner Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise und meine damit verbundene Grundhaltung basiert auf zwei Säulen – dem personenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers sowie dem systemischen Ansatz.


 

Der personenzentrierte Ansatz geht davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit und die Tendenz zu einer positiven Entwicklung besitzt, um seine Probleme selbstverantwortlich zu lösen. Durch bestimmte, ungünstige Umweltbedingungen, kann es aber zu einer Störung dieser positiven Entwicklung kommen. Mittels eines Coachings werden günstige Bedingungen geschaffen, die es dem Coachee ermöglichen, seine Entwicklungskraft wieder neu zu entdecken und sein Potenzial freizusetzen. Blockaden können auf diesem Weg aufgelöst werden und der Klient erhält wieder Zugang zu sich und seinen persönlichen Ressourcen.



Der systemische Ansatz berücksichtigt, dass jede individuelle Wahrheit auf subjektiven Konstruktionen basiert. Das Finden einer objektiv existierenden Wahrheit ist somit weder möglich, noch erstrebenswert. Darüber hinaus wird bei diesem Ansatz stets das System (z. B. Familie, Team, Unternehmen etc.), in dem sich der Klient bewegt und mit dem er in Interaktion tritt, betrachtet. Innerhalb dieses Systems beeinflussen sich alle Bestandteile wechselseitig, d. h. verändert sich ein Bestandteil, so verändern sich folglich alle anderen Bestandteile des Systems mit.

„Keiner weiß besser, was ihm gut tut und für ihn notwendig ist, als der Betroffene selbst. Wir können einander also nicht beibringen, was für uns gut ist. Nicht mit noch so ausgeklügelten Techniken. Aber wir können einander dabei unterstützen, es selbst herauszufinden.“

Peter Schmid (Schüler von Carl Rogers)